Was ist Systemisches Konsensieren?

SK-Prinzip-Logo-transparent-300dpiSystemisches Konsensieren ist ein innovativer Ansatz um Entscheidungen zu treffen, der sich vor allem in Konfliktsituationen als besonders hilfreich erweist.

Die Methode basiert auf einem einfachen Prinzip: Die Unzufriedenheit in der Gruppe wird minimiert, indem den Einwänden Raum gegeben wird, statt um Zustimmung zu buhlen. Methodisch bedeutet das, dass ich nicht mehr für eine Wunschlösung stimme, sondern Widerstands-Stimmen für jede einzelne Option vergebe.

Dahinter steht die Einsicht, dass Widerstand gegenüber bestimmten Strategien immer mit unberücksichtigten Anliegen einzelner zusammenhängt. Um den Widerstand auszudrücken braucht es keine Argumente, es reicht schon, eine Zahl zwischen 0 und 10 zu vergeben.

Zusammengefasst:

Je weniger Ablehnung eine Entscheidung erzeugt, desto mehr Anliegen berücksichtigt sie, desto höher die Zufriedenheit in der Gruppe. Also entscheiden wir uns für die Option, mit der geringsten Ablehnung.